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Manuelle Therapie

Immobilitäten, "Blockierungen" oder Instabilitäten werden gefunden und mit gelenknahen Techniken, in der Regel durch langsamen Druck, Zug oder durch Drehung behoben.

Manuelle Therapie ist nicht mit der Chiropraktik zu verwechseln, da es die schnellen und ruckartigen Bewegungen der Chiropraktik in der manuellen Therapie nicht gibt.

Es sei hier vor dem unkontrollierten "Einrenken" ausdrücklich gewarnt, weil die Risiken, vor allem an den Bereichen der Halswirbelsäule, nicht absehbar sind.

Des Weiteren macht es auch keinen Sinn, diese chiropraktischen Techniken über sich ergehen zu lassen, da es diese im Volksmund "blockierten" bzw. "ausgerenkten" Wirbel nicht gibt. Die Anatomie des Menschen hat jeden Wirbel mit vier Gelenken versorgt. Wenn eines davon seine Position verliert, sollte ein guter Chirurg und kein "Einrenker" aufgesucht werden. Da fast alle biomechanischen Probleme aber dennoch am Bewegungsapparat und nicht in der Muskulatur ihre Ursache finden, wird häufig mit diesen Techniken am Patienten herumprobiert in der Hoffnung, dass sich irgendein Erfolg einstellt.


Das Mulligan-Konzept ist eine sehr erfolgreiche Form der Manuellen Therapie.

Bei dieser Art der Therapie wird der Patient während der Behandlung des entsprechenden Gelenkes aufgefordert, das Gelenk selbst zu bewegen. Durch die eigene Bewegung und Muskelaktivität unterstützt man die Intensität und den biomechanischen Druck auf das Gelenk, womit eine höhere Ansprechbarkeit erreicht wird.